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VS Gnigl-Schüler haben Gewissheit

16.05.2018

Nach Verputz-Gate: Zukunft gesichert

In Gnigl wird so schnell kein Unterricht stattfinden.

VS Gnigl-Schüler haben Gewissheit: Nach Verputz-Gate: Zukunft gesichert © Volksschule Gnigl

„Wir werden die 14 Klassen mit insgesamt rund 300 Schülerinnen der Volksschule Gnigl auf insgesamt fünf andere Schul-Standorte aufteilen“ – das berichtet der ressortzuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger. Die Schule in Gnigl musste ja bekanntlich gesperrt werden, nachdem in einer Klasse etwa drei Quadratmeter Verputz von der Decke gefallen war.


Grundsätzlich wäre zwar auch die ursprünglich geplante provisorische Sanierung der Räume durch aufgeschraubte Holzfaserplatten möglich gewesen. „Aber die Übersiedlung kann schneller umgesetzt werden und ist daher die klar bessere Lösung,“ erklärt Auinger.

Alternative nur kurz im Gespräch

Die Hoffnung auf einem Ersatzstandort in der ehemaligen Übungsvolksschule an der Akademiestraße hat sich Mittwoch Vormittag nach einem Lokalaugenschein zerschlagen: An dem Gebäude wurden bereits Abbrucharbeiten begonnen, ein sicherer Schulbetrieb ist nicht mehr möglich.

Ersatz-Standorte sind fixiert

Derzeit werden vom Schulamt des Magistrats die organisatorischen Begleitmaßnahmen vorbereitet. Die Kinder aus Gnigl werden von ihrem Stadtteil mit Bussen zu den Gastschulen und retour transportiert.
Folgende Ersatz-Standorte werden genutzt: Sonderschule Aiglhof, Campus Mirabell, NMS Taxham, NMS Schlossstraße und Volksschulen Lehen.
Die Lösung wird ab dem Mittwoch nach Pfingsten aktiviert, morgen Donnerstag und übermorgen Freitag werden die Kinder im Sportzentrum Nord betreut. Über die Details zu Ersatzstandort und Abwicklung der Transfers werden die Eltern am kommenden Freitag schriftlich informiert.


Ausdrücklich dankt Vizebürgermeister Bernhard Auinger dem gesamten Team der Volksschule Gnigl für den Einsatz der letzten Tage: „Ich tue das im Namen der Stadt, vor allem aber im Namen der Kinder und Eltern.“

 

Quelle: Land Salzburg

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