Diskussion um Zölibat

Amazonas-Synode rüttelt an Regelung

Eine Empfehlung nach der so genannten Amazonas-Synode im Vatikan rüttelt gewaltig am Zölibat in der römisch-katholischen Kirche.

Die Synoden-Väter haben sich wegen des akuten Priestermangels im Amazonasgebiet auch für die Priesterweihe von entsprechend ausgebildeten Familienvätern ausgesprochen. Papst Franziskus muss darüber bis Weihnachten abstimmen. Mit dieser Empfehlung ist zwar keine allgemeine Aufhebung des Zölibats verbunden, es hat aber eine allgemeine Diskussion über eine mögliche Aufhebung des Zölibats für Priester ausgelöst. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner stützt dabei die Aussage von Kardinal Christoph Schönborn:

„Ich teile die Einschätzung und Meinung von Kardinal Schönborn. Der Zölibat als die Grundform priesterlicher Existenz wird bleiben und dass halte ich auch für richtig und für gut. Wir sollen nicht die Armut von dort instrumentalisieren um hier etwas durchsetzen zu wollen.“

Lackner bedauert es zudem, dass der Naturschutz und die Bedrohung der Umwelt durch die verheerenden Waldbrände in der Amazonas-Region bei der aktuellen Diskussion in den Hintergrund gerückt sind.

 

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