Radwegenetz in Salzburg Stadt

Schaffung besserer Radinfrastruktur

Bis zum Jahr 2025 sollte der Anteil an Radfahrern in der Stadt Salzburg von 20 Prozent auf 24 Prozent ansteigen. Dies setzt sich die Stadt Salzburg zum Ziel.

Salzburg steht im österreichweiten Vergleich gut da: 20 Prozent der Alltagswege werden mit dem Rad zurückgelegt, die meisten davon auf den 187 Kilometer Radwegenetz. Seit gut zwei Jahren setzt sich die Stadtpolitik jedoch höhere Ziele. Mit der „Radverkehrsstrategie 2025+“ soll der Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 auf 24 Prozent angehoben werden.

„Den Radverkehrsanteil von 20 auf 24 Prozent zu heben, bedeutet einen Kraftakt, der ein gut durchdachtes und geplantes Vorgehen erfordert. Deshalb liegen die Planungsschwerpunkte bei den Vorhaben, die das größte zusätzliche Nutzerpotential haben. Ich gehe mit meiner Abteilung die Maßnahmen an, die in der Zusammenschau von Potential, Umsetzungshorizont und Kosten den größten Effekt haben. Dabei ist mir faktenbasiertes Arbeiten besonders wichtig. Der Ost-West-Verbindung kommt eine besondere Bedeutung zu, da erst sie das bereits bestehende Netz zur Gänze aktivieren kann. Gerade durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Land und den Umlandgemeinden kommen wir schnell voran“, fasst die für Planung ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler die Vorhaben für die kommenden Monate zusammen.

Für Umwelt- und Baustadträtin Martina Berthold steht die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer der Klimaschutz im Mittelpunkt: „In Salzburg sollen alle sicher und angstfrei Radfahren können. Bei unseren Projekten dürfen wir also nicht nur die routinierten Radlerinnen und Radler im Blick haben, sondern müssen auch auf die Bedürfnisse der Kinder und der älteren Menschen schauen. Wir brauchen daher mehr Platz fürs Radfahren und am besten baulich getrennte Radwege. Radfahren ist nicht nur klimafreundlich und gesund, sondern auch vergleichsweise kostengünstig. Für viele Wege in der Stadt ist das Rad das schnellste Fortbewegungsmittel – und gleichzeitig gut fürs Klima.“

Verbesserung der Ost-West-Verbindung

Die Ost-West Radialachse vom Zentrum nach Wals-Siezenheim als größte Nachbargemeinde hat höchste Priorität. Für die Aus- und Einpendler aus/nach Wals-Siezenheim wird eine sichere und schnelle Radroute in das Stadtzentrum geschaffen. Zudem befinden sich in Wals-Siezenheim größere Handelseinrichtungen, die von der Stadt aus sicher, schnell und komfortabel mit dem Rad erreicht werden sollen. Planungsvarianten sind ausgearbeitet und werden nun weiter vertieft. Eine Umsetzung ist aus derzeitiger Sicht noch in dieser Funktionsperiode möglich.

Neue Standorte für Radboxen

In den letzten Jahren wurden das Angebot der Radboxen (aktuell über 500) kontinuierlich ausgebaut, rund 60 Personen stehen auf der Warteliste. Zu den begehrtesten Standorten zählen das Kieselgebäude, das Andräviertel, der Bahnhof Itzling und der Hauptbahnhof/Zugang Schallmoos. In Kooperation mit privaten Partnern (z.B. Gswb und Techno-Z) wurden neue Standorte gefunden.

Fahrradparken am Hauptbahnhof

Viele dauergeparkte, teilweise fahruntüchtige Räder überlasten die Bike & Ride-Anlagen am Hauptbahnhof, die für Pendlerinnen und Pendler sowie Bahn- und Buskunden gedacht sind. Mit Hinweisschildern, Kennzeichnung der Räder und in der Folge Entfernung von ungenutzten Rädern wird ab Frühjahr 2020 für Entlastung gesorgt. Längerfristig werden jedoch auch die Radparkplätze am Hauptbahnhof (vor allem Südtiroler Platz) erweitert werden müssen. Erste Überlegungen dazu sind bereits vorhanden.

Quelle: Stadt Salzburg

 

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