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Experten fordern mehr Schutz

Kommt jetzt Maskenpflicht in Bädern?

An dem Tag, an dem der Mindestabstand abgeschafft wurde, kommt Forderung nach Maskenpflicht.

Ein Sommer wie kein anderer zuvor: Wir sind mitten in einer Hitzewelle, wer kann, ist im Freibad oder am See. Dennoch: Das Coronavirus überschattet unseren Sommerspaß.

Nach einer Infektion eines Mitarbeiters im Strandbad Klagenfurt ist eine Debatte um schärfere Sicherheitsmaßnahmen ausgebrochen. Der Klagenfurter Bädersprecher Valentin Happe fordert eine allgemeine Tragepflicht von Schutzmasken, „wo es eng wird“.

Im Gespräch mit ÖSTERREICH sagt Happe: „Man sollte die Leute dazu motivieren – Gäste und auch Mitarbeiter.“ Nachsatz: Man muss den Tourismus aufrechterhalten, man wolle auf keinen Fall steigende Corona-Zahlen und Zustände wie in manchen Ferienregionen.

Kogler denkt Maskenpflicht in Bädern an

Im Interview mit oe24.TV erklärt Vizekanzler Werner Kogler: „In den Innenräumen von Bädern ist das im Fall weiterer Zuwächse eine denkbare Maßnahme. Man muss aber Kantinen etc. gleich behandeln wir andere Gastronomiebetriebe.“

Viele Besucher von Bädern sind verwirrt. Vor Kurzem noch galt: Jeder Gast braucht auf der Wiese 10 m2 Platz und in Innenräumen eine Maske. Jetzt ist es anders: keine Maskenpflicht mehr, keine Flächenbegrenzung.

Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres stört das: „Überall in geschlossen Räumen, wo es eng werden könnte, sollte man weiter die Maske tragen.“ In den Bädern herrscht Hochbetrieb. Ständig kommt es zur Unterschreitung der Sicherheits-Abstände. Gesetzlich ist das jetzt aber wieder okay. Seit gestern gilt der Baby-Elefant nicht mehr.

Dennoch: „Wir lassen die Abstandsmarkierungen am Boden vor den Kassen und hoffen auf die Selbstverantwortung“, sagt Ursula Zohar von den Wiener Bädern. „Geht bitte ein wenig auseinander“ – in Wien und Graz kommt es trotz aller Lockerung vor, dass die Bäderaufsicht einschreitet. In Salzburg wird im Extremfall einfach die Gästezahl weiter heruntergesetzt. Noch musste das nicht geschehen.

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